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Brio S.p.A.

Firmenbeschreibung Brio S.p.A.

Mit einer handvoll mutiger Bauern aus der Umgebung von Verona, die anfänglich nicht viel mehr als Bio-Äpfel und Bio-Salat anzubieten haben und sich 1989 zur Produzentengenossenschaft „La Primavera“ – „Der Frühling“ zusammenschließen, beginnt auch die große Herausforderung Brios, die sich die Vermarktung der Bioerzeugnisse dieser Pioniere zur Aufgabe macht.

Heute sind es über 100 Produzenten aus dem Raum Verona und um den Gardasee, die zusammen die reichhaltige norditalienische Bio-Obst- und Gemüsepalette produzieren, die BRIO täglich nach ganz Europa verkauft und ausliefert.

Im Laufe der Jahre haben sich auch Produzenten aus anderen Teilen Italiens angeschlossen: Brio verfügt somit ganzjährig über das komplette italienische Obst- und Gemüsesortiment, das jeder kennt und schätzt und selbstverständlich nur aus biologischem Anbau stammt.

Auf den Betrieben, die sich von den südlichen Alpenhängen über die fruchtbare Poebene bis nach dem sonnenreichen Sizilien erstrecken, gedeiht alles, was unser Herz wünscht: Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Pfirsische und Nektarinen, Orangen, Zitronen und Kiwi reifen auf den Obstplantagen der Biobauern. Rucola, Salate, Frühlingszwiebeln, Fenchel, Tomaten und Paprika in verschiedenen Farben, sogar Zucchini mitten im Winter und vieles mehr gedeiht unter ihren arbeitsamen Händen.

Eine gesündere Nahrung für sich und die Familie, aber auch für die Hausfrau in der Stadt, die Obst und Gemüse im Supermarkt kauft, eine bessere Umwelt für Mensch und Tier und daher die Notwendigkeit, den Umgang mit der Natur – den Schutz ihrer Pflanzen- und Tierwelt – neu zu überdenken und sie der Nachwelt in einem besseren Zustand zu überlassen, sind die Grundideen, die Brio und seine Biobauern von Anfang miteinander verbindet und die sie im Lauf der Jahre miteinander weiterentwickeln.
Die Herausforderung ist groß.

Anfänglich sind es nur kleine Flächen, die von den Pionieren bebaut werden; sie sind immer zu klein für das Interesse, das die Hausfrauen zeigen. Die bebauten Flächen liegen meistens zwischen intensiv bearbeiteten Landwirtschaftsflächen: sie müssen sorgfältig abgegrenzt werden, um die Bioproduktionen, die ohne Einsatz von chemischen Spritzmitteln und ohne chemischen Dünger heranwachsen, zu schützen. Eigens dafür werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Agrarinstituten Studien über Pflanzen und Insekten gemacht, und es entsteht eine neue lebende Hecke aus Wildsträuchern und Bäumen, die Unterschlupf für natürliche Nützlinge, wie Insekten und Vögel bilden. Weitere Schutzmethoden werden erprobt, um zu garantieren, dass die Produktionen nicht durch Windverwehungen aus den umliegenden Feldern in Gefahr gebracht werden.

Der Einsatz von neuen Materialien oder Saatgut ebenso wie neue Erkenntnisse aus Untersuchungen werden gemeinsam geprüft, neue Strategien erarbeitet, und so wächst Tag für Tag und Jahr für Jahr die Zusammenarbeit zwischen den Produzenten und Brio: heute gehört der ständige Kontakt zur Produktion, die regelmäßige Überwachung der Kulturen durch eigene Techniker, eine intensive Informationsarbeit für Bauern und Konsumenten, eine strenge Qualitätskontrolle bei der Anlieferung der Ware im Zentrallager, ein gut funktionierendes System der Rückverfolgbarkeit und der tägliche Kontakt zum Kunden, um dessen Bedürfnisse besser zu verstehen, zur Aufgabe des gesamten Teams bei Brio.

Ständige Aufgabe des Teams ist es auch, immer das richtige Gleichgewicht zu finden, das den Bauern einen gerechten Lebensunterhalt gewährt und dem Konsumenten seinen richtigen Preis für die Ware. Für die ungefähr 100 Leute, die im Lager 6 Tage in der Woche Obst und Gemüse für den Versand vorbereiten, lautet die Frage täglich: lose oder verpackt? Schalen. Netze, Tüten, lose Kisten: je nach Kundenwunsch hat Brio in den eigenen Lagerhallen die Möglichkeit, alle Bedürfnisse der Kunden gezielt zufrieden zu stellen.

Aber Brio und seine Bauern geben sich nicht zufrieden, denn das Ziel ist noch nicht erreicht: Es muß gelingen, das, was damals fast als Utopie erschien, immer besser in die Tat umzusetzen, die Natur zu nützen, die Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und Bioprodukte für alle zugänglich zu machen.

Abbildung: Erdbeeren: - Gesund und natürlich ökologisch! Tom Fusato der Firma Brio S.p.A. in Italien.